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Die Ludolfs beim kochen: das kann ja heiter werden

Gianni Di Pellapes - 7 März 2008 | Commentaires (0) Kommentare

Au weia!

siehe auch: Trends

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White Power im Szeneviertel

Christoph Römer - 29 Juni 2005 | Commentaires (7) Kommentare

PrenzlbergZugegeben: Man könnte den folgenden Artikel leicht mit den Worten "was geht mich die Szene im Prenzlauer Berg an" abtun. Oder das Ganze a la Deutsche Justiz als "bedauerlichen Einzelfall" marginalisieren. Doch was in der (ost-)deutschen Provinz seit Jahren gang und gäbe ist, hält nun auch im vielfach als "links" apostrophierten weltoffenen Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg Einzug.
Wie indymedia berichtet, sind Menschen mit schwarzer Hautfarbe im beliebten Cafe "An einem Sonntag im August" nicht mehr erwünscht. Der Grund: Es sind zu viele Drogendealer dabei!

Aha! Dabei distanziert sich ein Sprecher des Cafes auch noch von den naheliegenden Rassismusvorwürfen mit den Worten, "schwarze Studenten mit klugen Augen, schwarze Touristen, ältere schwarze Menschen und Schwarze mit Freundin" seien nicht betroffen.
Man höre und staune! Wenn nun ein Schwarzer das Problem hat, dass seine Freundin gerade mal nicht da ist und er (dummerweise) keine "klugen Augen" hat, wird ihm seine Hautfarbe zum Verhängnis. Man darf mal gespannt sein, ob andere Kneipen nachziehen und wann die ganzen "Zigeuner", Türken, Araber und andere Nicht-Teutsche draussen bleiben müssen.
Schön, dass aktive Kreise direkt eine Demo angekündigt und zum Boykott aufgerufen haben. Denn gerade in diesem sensiblen Bereich und an einem solch geschichtsträchtigen Ort sollte man das "Wehret den Anfängen" groß schreiben!
Und wer trinkt schon gerne seinen Kaffee bei Rassisten?
(Foto: Unlimited Entertainment)

siehe auch: Trends

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Für mich neues Wort: Spindoktor – oder auch: Wie das Internet das vernetzte Denken fördern kann, ein Beispiel

Dr. Helge Mücke - 26 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Wie das so gehen kann, ich will da mal ein Beispiel geben. Ich denke auf Grund einer Meldung: man sollte mal wieder über Bush nachdenken. Ich suche also per Suchmaschine im Internet. Dabei stoße ich auf die Seite „Der Spindoktor“, die eine Aktion „Wiki gegen Guantanamo“ vermeldet und kommentiert. (Das wäre übrigens ein Extrathema wert; ein andermal...) 
Spindoktor? Das ist doch das Wort, das du neulich neu kennen gelernt hattest? Tatsächlich hatte ich auf arte eine Sendung gesehen, die „Spindoktoren“ vorstellte – in ganz anderem Zusammenhang; bezogen auf die „Wahlmacher“ in den USA und zunehmend in anderen Ländern.
Na ja, und dann stoße ich noch auf eine dänische Seite mit dem Stichwort „spindoktor reklame“: „Wir sind Speizialisten in professioneller Präsentation“, heißt es da. Also auch ein Ausdruck für Werbefachleute?
Es gibt sogar eine spezielle Seite mit dem „Tagebuch eines Spindoktors“ (ebenfalls in Dänisch).
Schließlich stoße ich noch auf eine Hochzeitsseite, die wiederum auf „spindoktor.de“ verweist.  So schließt sich der Kreis. (Nicht, dass ich jetzt meine nächste Hochzeit plane ...)
Da sage mir einer, das Internet mit seinem „binären“ Denken (ja/nein, entweder/oder) könne nicht auch vernetztes Denken ermöglichen!

siehe auch: Aktuelles | Trends

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Steuerung mit Gehirnströmen

Christoph Berger - 23 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Wie Telepolis heute berichtet, bastelt die Firma NeuroSky aus Cupertino, Kalifornien, an einem Headset mit Sensor, über den sich elektronische Geräte, wie z.B. Mobiltelefone, mit Blicken und den Hirnströme steuern lassen. Wie der Online-Dienst weiter berichtet, sei die Grundlage der Technik eine "trockene" Elektrode als Sensor, der an der Stirn befestigt wird und keine Paste benötigt und ein Chip, der die vom Sensor erfassten Hirnwellen analysiert und über Bluetooth mit Geräten wie einem Handy verbunden werden kann. Zusätzlich könnte man das EEG mit einem Elektrookulogramm (EOG) kombinieren, das die Augenbewegungen misst. Mit einem Programm lassen sich angeblich die EEG- und EOG-Daten verbinden, um eine Bewegungssteuerung zu realisieren.
Super, dann brauch ich mich bald überhaupt nicht mehr bewegen. Aber noch eher werde ich wohl denken: abschalten!

siehe auch: Sicherheit | Trends | Wissenschaft

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Neue Wege im Hochschulmarketing

Christoph Berger - 22 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Da der Wettbewerb der Hochschulen um Studierende in der Zukunft rapide wachsen werde, müsste auch das familiäre Umfeld der Studenten in den Blick der Universitäten genommen werden. Dies ist auf jeden Fall die Einschätzung der Westfaelischen Wilhelms-Universität Münster.
Mit der Aktion Elternalarm haben Eltern von Studierenden Gelegenheit, Münster zum Studententarif zu  erleben, sei es beim Eintritt zu einer Reihe kultureller Veranstaltungen, bei kostenlosen Stadtführungen, beim Besuch des Friedenssaals und beim kostenlosen Busfahren. Für Münsters Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann ist klar, dass derartige konzertierte Aktionen wichtig für das Image von Städten und Hochschulen sind.

siehe auch: Trends | Wissenschaft

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Generation Praktikum

Christoph Römer - 22 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Vor ein paar Tagen geisterte die durchaus beruhigende Meldung durch die Medien, dass Akademiker ein deutlich geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko tragen würde (hier im Wipo-Blog ausführlich dokumentiert).  Doch landen all diese Akademiker in sicheren, unbefristeten Festanstellungen? Wohl kaum, denn eine Vielzahl wird in Ich-AGs unterkommen, bzw. auf diese Weise versuchen, ein Dasein zu fristen.
Ein anderes Phänomen, dass insbesondere junge Akademiker betrifft, ist das unbezahlte Praktikum. Viele Firmen bestreiten einen Großteil ihres operativen Geschäfts mittlerweile mit Praktikanten, die ehrgeizig, bestens ausgebildet und vor allem billig und fast rechtlos sind.

In einem Interview erklärt Joachim Koch-Bantz (DGB), wie man sich dagegen schützen kann. Nur scheint der DGB angesichts der rechtlichen Grauzone bei Praktika machtlos. Zudem dauern diese meist nur drei Monate ehe die nächsten (frischen) Absolventen herangezogen werden.
Für die Firmen ist das Ganze ein Bombengeschäft. Denn es werden keine Sozialbeiträge und in vielen Fällen auch keine Gehälter fällig - auf der anderen Seite kann man den Kunden, die von den "Praktis" erbrachte Leistung aber getrost voll in Rechung stellen.
So nimmt es nicht wunder, dass Praktikumsbörsen wie Prabo und Co. florieren.
Das geht solange gut, wie ein solcher Druck auf dem Arbeitsmarkt liegt, dass sich Firmen fast jeden Arbeitnehmer aus einem Heer von Bewerbern aussuchen können ...

siehe auch: Aktuelles | Trends | Wirtschaft

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Krank statt Urlaub

Christoph Römer - 20 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Der Präsident des deutschen Handwerksverbands, Otto Kentzler, hat seine Forderung bekräftigt, künftig Krankheitstage auf den Jahresurlaub anzurechnen. Wie n-tv berichtet, ist Kentzler der Auffassung, dass ein Arbeitnehmer, der eine zeitlang krank war, entsprechende Abstriche beim Urlaub machen muss. Der Arbeitnehmer wäre somit doppelt gestraft, einerseits durch seine Krankheit, andererseits durch das Fehlen von Regenerationszeit. Zwar ist die Zahl der Krankschreibungen in Deutschland seit Jahren rückläufig, doch mischen sich immer mehr Fälle psychischer Probleme und Depressionen in die Krankheitstage, was wohl auch auf einen größeren Druck am Arbeitsplatz zurück zu führen ist.
Erstaunlicherweise hat neben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, ausgerechnet die FDP in person ihres Generalsekretärs Dirk Niebel, diesen Vorstoß zurückgewiesen. In einem Interview mit der BZ
äußerte Niebel "Krankheit ist Krankheit und Urlaub bleibt Urlaub".
Man darf gespannt sein, ob diese kluge Auffassung auch noch nach einer gewonnenen Bundestagswahl plus Regierungsbeteiligung gilt.

siehe auch: Aktuelles | Soziales | Trends | Wirtschaft

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Was ist Karriere?

Christoph Berger - 19 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Ich möchte hier die spannende Frage aus Jo's Jobwelt aufgreifen: Was ist Karriere? Ist Karriere ein stetiger hierarchischer Aufstieg im Unternehmen, verbunden mit mehr Ansehen, mehr Macht, mehr Geld? Oder ist Karriere, glücklich zu sein, (Wohlstand zu erreichen) - vor allem aber eine große, harmonische Familie um sich zu scharen? Der Job wäre in diesem Fall nur Mittel zum Zweck.

Quelle: Jo's Jobwelt
Trackback: http://blog.wiwo.de/jobwelt/trackback.php?id=268

siehe auch: Soziales | Trends | Wirtschaft

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Der Sinn eines Handys

Christoph Römer - 17 Juni 2005 | Commentaires (1) Kommentare

HandyDie meisten Menschen nutzen ihr Mobiltelefon zum telefonieren! Dies ist so gesehen nicht weiter überraschend und eigentlich auch keine Meldung wert.
Doch versteckt sich hinter dieser geradezu banalen Tatsache die Erkenntnis, dass eine Vielzahl der angepriesenen und für teures Geld entwickelten Features offensichtlich kaum einen Kunden interessieren.
Einer Umfrage zufolge haben 83% der deutschen Handynutzer noch nie eine MMS verschickt. Den mobilen Internetzugang nutzen gerade einmal 4% der Nutzer regelmäßig.

Erstaunlich dabei ist, das die Initiative Mobil Media vor Jahresfrist noch verkündet hatte, dass es sich  beim Bereich  "Globale Multimediadienste"  um einen Bereich handelt, der sich überaus "dynamisch entwickelt". Nach einer eco-Studie gingen im April 2005 sage und schreibe 86 Prozent der "Fachleute" davon aus, dass neue Mobiltechnologien wie zum Beispiel das "Handy-Fernsehen" Einzug in die Mobiltelefone halten wird.
Alles nur eine Frage der Werbung? Man darf gespannt sein, ob sich die Nutzer doch noch vom Sinn der neuen Funktionen überzeugen lassen.
(Foto: Pixelquelle.de)

siehe auch: Aktuelles | Trends

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Weblogs in der Unternehmenskommunikation

Christoph Berger - 17 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Wie die Computerwoche in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, steige der Einsatz von Corporate Weblogs stetig an. Vor allem für kleinere Unternehmen seien die einfach einzurichtenden Weblogs eine Alternative zur Website. Sie würden sich als Marketing-Instrumente, schwarze Bretter und Plattformen für den Austausch von Fachwissen eignen. In Deutschland seien es insbesondere kleinere Firmen, die auf den Trend aufspringen, während große Unternehmen noch zögerten.
Dabei sind Weblogs Werbung für sehr wenig Geld, deren Wirkung man jedoch noch nicht in Zahlen fassen könne, wie Nicole Scherschun bei der Deutschen Welle schreibt. Die wachsende Leserschaft sei aber ein positives Signal.
Beispiele für Unternehmensblogs sind beispielsweise:

weitere Blogs mit Infos zu dem Thema:

siehe auch: Trends | Wirtschaft

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