Warum Sarkozy auf jeden Fall Präsident wird
Gianni Di Pellapes - 19 April 2007
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Während in Frankreich noch eifrig über den möglichen Ausgang der Präsidentschaftswahl debattiert wird, ist für mich schon alles klar. Nicolas Sarkozy wird der nächste französische Staatspräsident. Was macht mich denn da so sicher? Ganz einfach: seine Königsmacher Bayrou und Le Pen. Seit François Bayrou sich vor einigen Tagen zu einem Bündniss zwecks Regierungsbildung mit den Sozialisten bekannt hat, ist er zum eigentlichen Kandidaten des Parti Socialiste avanciert. Alle denen Ségolène Royal zu inhaltslos oder einfach nicht geheuer ist, werden Bayrou wählen. Bayrou wird dadurch allerding nichts dazugewinnen, den viele bürgerliche Wähler, denen er jetzt zu links ist, wenden sich von ihm ab. Somit werden Bayrou und Royal jeder weniger als 15% der abgegebenen Stimmen bekommen.
Jean-Marie Le Pen, der nach wie vor die gleiche Schiene fährt, aber auch "altersympathien" geniesst, wird wieder wie in 2002 auf 18% kommen. Sarkozy sind mindestens genau soviel, warscheinlich mehr, sicher. Somit kegeln sich Bayrou and Royal im ersten Wahlgang gegenseitig raus und Sarkozy hat in der zweite Runde gegen Le Pen leichtes Spiel.
siehe auch: Politik
Welcome to Jamaica, Deutschland
Christophe Schwartz - 19 September 2005
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Die nächsten Wochen unserer politischen Landschaft,bis zur Wahl von Dresden, werden wohl etwas stürmisch. Die Rot-Rot-Grüne Gefahr ist erstmals gebannt und es zeichnet sich eine "Jamaica" Koalition ab. Eine farbenfrohe Konstellation, die gut in die heutige Zeit passt, wo erneuerbare Energien, soziale Verantwortung und technischer Fortschritt Hand in Hand gehen müssen. Eigentlich ganz gut, oder ?
siehe auch: Politik
Erich will be back!
Christophe Schwartz - 14 September 2005
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Nochdem die Angela es bald wieder neucht schofft und der Stoiber sowieso kehne mehr öberzeugt, hoben wir bold wieder die DDR in gonz Deutschland. Also lernt besser schon mal Ossich reden, denn ab Montag den 18. September ist schluss mit lustig! Da haben wir dann rot-rot-grün im Arbeiter und Bauern Staat! Auch wenn die Arbeiter nicht mehr so zahlreich sind und die Bauern immer mehr hochgepäppelt werden müssen, können wir davon ausgehen dass uns am Ende leider die nahe Vergangenheit einholt. Jo, da müssen wir wieder zwonzig Johre auf den Trabbi warten! Aber der ist dann wenigsten mit Hybrid Power unterwegs...
siehe auch: Politik
Schröder lässt Merkel alt aussehen
Christophe Schwartz - 14 September 2005
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Gestern Nachmittag besuchte Gerhard Schröder in bester Laune die IAA. Obwohl es wohl unumgängllich ist dass Angela Merkel die erste deutsche Bundeskanzlerin wird, macht Gerhard Schröder durch seine Haltung und sein Auftreten während der letzten Tage einiges an Prozentpunkten gut! Es fehlt warscheinlich nicht viel damit er mit einer rot-rot-grünen Koalition doch weiterregieren könnte.
siehe auch: Politik
Angela macht's!
Social Media - 6 September 2005
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Nach dem Fernseh-Rededuell vom Sonntag, muss es selbst Gerhardt Schröder einsehen: Angela Merkel wird unsere nächste Kanzlerin! Was heisst hier nächtse, die erste Kanzlerin überhaupt! Wenn mann bedenkt dass Deutschland auf eine konservative Ostdeutsche warten musste, damit endlich eine Frau das Land fürht, dann darf mann getrost die SPD und WASG als altmodische Machoklubs bezeichnen! Redetalent und Kameraerprobtheit hin oder her, Gerhard Schröder kann den alten Rot-Grünen Gebrauchtwagen nicht schon wieder an den Mann bringen. So, jetzt fangen wir mal an uns mit dem Gedanken zu befreunden dass Angela bald mit "Frau Bundeskanzler" angesprochen wird. Oder heisst es "Frau Bundeskanzlerin"?
siehe auch: Politik
Bundestagsqual ?
Christophe Schwartz - 11 Juli 2005
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So, jetzt hat der Sommer richtig angefangen: Grillen, Bier und Strand in Sicht. Und dazu noch ein Top Thema, wenn man nicht weiss worüber man reden soll: die kommende Bundestagswahl. Also ich denke dass damit so maches Grillanmachen schneller geht! Ob sie nun den CDU-Saumagen, CSU-Leberkäs, B90/Die Grünen-Tofu Burger, SPD-Currywurst, WASG-Rote Currrywurst oder FDP-Filetsteak drauflegen: es wird für jeden etwas dabei sein!
siehe auch: Politik
Achse Russland – Deutschland in Gefahr? Wirtschaftsbosse sorgen sich
Dr. Helge Mücke - 27 Juni 2005
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Die haben ganz andere Probleme mit der (möglichen) politischen Wandlung als wir, die Wirtschaftsbosse! Bundeskanzler Schröder hat nämlich etwas sehr Kapitalistisches getan, da kann Herr Müntefering ja sagen, was er will: über alle moralischen Grenzen hinweg durch persönliche Kontakte Geschäfte angebahnt, die dadurch „Verlässlichkeit“ bekommen. Und was, wenn dann „Freund Gerhard“ nicht mehr Kanzler ist? Und was macht gegebenenfalls die CDU, die doch (angeblich? oder „Geschwätz von gestern“?) gegen die gute Verbindung zu Putin war?
Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft (OA) macht sich darum Sorgen, sein Chef Klaus Mangold hat sich dazu geäußert. Seit 20 Jahren sei das deutsch-russische Verhältnis von „hoher Kontinuität“ geprägt. „Wir hoffen sehr, dass, egal was politisch passiert, wir an dieser Kontinuität festhalten können“.
Deutschland ist derzeit wichtigster Handelspartner Russlands mit 31 Milliarden Euro Handelsvolumen (Quelle: spiegel online).
Ja ja, die Verbindung von Moral - Politik - Wirtschaft. Sage mir keiner, sie sei nicht möglich – sie ist fast immer möglich (wenn man den ersten Punkt praktisch auf Null setzt). Immer wieder gab es hier ja auch schon Bemerkungen dazu ...
siehe auch: Politik | Wirtschaft
Fischer als Oppositionsführer?
Christoph Römer - 26 Juni 2005
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Joseph Fischer bleibt uns auch nach dem möglichen Ende seiner Zeit in der Regierung als Politiker erhalten. In einem Interview mit der Berliner taz verlautete der (Noch-)Außenminister, dass er im Falle eines Wahlverlustes durchaus Lust habe, sich als Oppositionsführer zu betätigen.
Fraglich nur, worin die Opposition bestehen wird, denn die momentane
Politik der Grünen unterscheidet sich nun nicht gerade besonders
deutlich von den Ideen der Union und FDP.
Und auch der momentane
"Linksschwenk" der Rotgrünen (Stichwort: Reichensteuer) ist nach
siebenjähriger Pro-Arbeitgeber Politik in keiner Weise glaubwürdig.
Zudem sollten Verlierer (so die Grünen denn nicht in der nächsten
Bundesregierung sind) auch mal das Feld räumen und Jüngeren die
Politbühne überlassen. Es muss ja nicht gleich der junge Dutschke sein.
siehe auch: Politik
Blairs Sohn lernt bei Republikanern
Christoph Berger - 26 Juni 2005
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Dass es Kinder aus wohlsituierten Familien in ihrem Ausbildungs- und Berufsleben leichter haben, ist nicht neu und durch zahlreiche Studien wissenschaftlich untermauert sowie unter anderem im blog.nrwspd.de diskutiert. Doch manchmal tragen die Verbindungen schon kuriose Züge. Die Verbindungen, die auch den Kindern die Türen zur Macht, zu Einfluss, zum Geld und zu weiteren karrierefördernden Kontakten öffnen.
So soll jetzt der älteste Sohn des britischen Premierminister Tony Blair, Euan Blair, ausgerechnet bei dem republikanischen US-Parlamentarier David Dreier ein dreimonatiges Praktikum absolvieren und mit dem politischen Handwerk vertraut gemacht werden. Dies berichtete der "Sunday Telegraph". Dreier sitzt dem Regularien-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses vor.
Blair selbst scheint den Kontakt fragwürdig zu finden. Auf jeden Fall hält er ihn für so sensibel, dass er die britische Botschaft in den Vorgang einbezog. Ein Sprecher des Regierungschefs sagte: "Given the obvious sensitivities, the Prime Minister asked the British embassy to get involved in the process." Auch Louise Slaughter, führende Demokratin in dem Komitee, gab ihrer Verwunderung Ausdruck. Sie ließ über ihr Büro unter anderem verkünden: "It is extremely
surprising that the son of a Labour prime minister would intern with
the Republican majority staff on the committee."
Da scheint sich die Unterstützung von George W. Bush durch Blair im Irak-Krieg ja für die gesamte Familie Blair auszuzahlen.
siehe auch: Aktuelles | Diplomatie | Politik | Soziales
Laurenz Meyer kehrt zurück
Christoph Römer - 26 Juni 2005
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Einer Meldung von Spiegel.de zufolge, wird der ehemaligen CDU-Generalsekretär, Laurenz Meyer in die Politik zurückkehren. Meyer hat sich in NRW angeblich bereits einen guten Listenplatz gesichert. Da war doch mal was? Richtig! Meyer war einer der Scharfmacher in der CDU und hat ständig in oft unerträglicher Weise gegen die politischen Gegner gehetzt. Bekannt geworden ist der Sauerländer allerdings durch die RWE-Spendenaffäre, in der er wegen Doppelbezugs von Leistungen sowohl vom RWE als auch von der CDU, zurücktreten musste.
Meyer hatte sich seinerzeit als Opfer einer Hetzkampagne gesehen und
versprochen, das unberechtigt einkassierte Geld SOS-Kinderdörfern zu
spenden. Und auch in diesem Punkt hat er gelogen, denn noch vor ein
paar Monaten haben die Kinderdörfer keinen Cent von dem smart-glatten
Politmanager erhalten. Wen wundert´s?
Meyer war aber auch derjenige, der sich angesichts des sich im Jahr 2002
abzeichnenden Wahlsieges mit einem süffisanten Grinsen hat feiern
lassen, und dann feststellen musste, dass die SPD doch noch das Rennen
gemacht hatte. Vielleicht erleben wir wenigstens dieses Kapitel noch einmal!
siehe auch: Politik

