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Olympia hier oder dort ?

Christophe Schwartz - 6 Juli 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Dc12Es ist immer wieder erstaunlich wie die Olympionniken, die ganze Welt für sich beanspruchen. Bei der Abstimmung über den Austragungsort der Sommerspiele 2012 konnten wir es mal wieder live miterleben. Als wäre Olympia das wichtigste auf der Welt, wurde dauernd live aus Singapore berichtet. Dann zum Schluss gab es Tränen und Jubelschreie aus den verschiedenen Städten, die zur Wahl standen. Was mich hier stört, ist vor allem die Selbstgefälligkeit, mit der sowohl Kandidaten wie auch Jury aufgetreten sind. Als würde die Welt nichts sehnlicher erwarten als zu wissen von wo her 2012 teurer Fernsehrechte herkommen werden. Mich stört auch, dass mal wieder keine Stadt zur Auswahl stand die auch etwas von Olympia haben könnte. Paris hatte schon so ziemlich alles, London hat Wimbledon, New York jedes Jahr einen Marathon, Madrid dauernd die Champion League. Lediglich Moskau hätte ich die Spiele gegönnt, allein nur um die "Ost-Spiele" von 1980 wieder gut zu machen. Ich wünsche mir dass demnächst mal Spiele in Kinshasa, Dakar oder Pretoria ausgetragen werden.

siehe auch: Aktuelles

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IKEA zieht Werbespot zurück

Christoph Berger - 27 Juni 2005 | Commentaires (1) Kommentare

Eigentlich sollte es wieder einer dieser überaus witzigen Werbespots werden, wie wir sie von dem schwedischen Möbelhaus IKEA seit mehreren Jahren kennen. Z.B. wie derjenige nach Weihnachten, wo aus allen Fenstern Weihnachtsbäume fliegen und wir, wenn wir unser Lachen dann mal wieder unter Kontrolle bekommen haben, sofort in eines dieser vielen, großen Verkaufshäuser in den Gewerbegebieten unserer Städte fahren. In diese Läden, in denen sich alle lieb haben und es super Arbeitsbedingungen gibt und wo wir unser gesamtes Weihnachtsgeld in eine neue Einrichtung investieren können - ich beginne den Faden zu verlieren.
Na ja, ein neuer dieser Werbespots ist nun ziemlich gefloppt. Denn das Mittsommerfest wird als reines Sauf- und Sexgelage dargestellt - es sind da eine ganze Menge betrunkener Schweden zu sehen. Und am Ende erscheint dann der Slogan: "Zum Glück haben wir nur das Beste vom schwedischen Midsommar mitgebracht – die Midsommar-Wahnsinns-Preise." Wirklich kein Wunder, dass sich die Mitbewohner von Ingvar Kamprad so aufregten. Der Spot wurde aus dem Programm genommen. 

siehe auch: Aktuelles | Wirtschaft

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Drogen sind verlogen

Christoph Römer - 27 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

"Drogen sind verlogen" - unter diesem Slogan warb die Polizei in den späten 80er Jahren unter Jugendlichen für einen bewussteren Umgang mit Rauschmitteln. bzw. für eine vollkommene Hinwendung zu Nikotin und Alkohol.
Am gestrigen Sonntag war der von den UN ausgelobte "Weltdrogentag". Grund genug für die Tageszeitung "Neues Deutschland" einmal die bloßen Zahlen in der Drogendebatte auf den Tisch zu packen. So sterben jährlich 160.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen von Rauschmitteln. Davon 110.000 an Nikotin und nochmal 40.000 durch zu viel Alkohol. Heroin rangiert mit ca. 2000 Toten deutlich weiter unten und an Cannabisprodukte ist vermutlich noch niemand gestorben (es sei denn Verblödung ist tödlich).

Ein Großteil der Drogenproduktion, die jährlich mindestens einen zweistelligen Milliardenbetrag einbringt, geht im Übrigen in die Industrieländer. So wird der Opiumanbau in der "Dritten Welt" zu mehr als 70 Prozent für Morphium und andere legale Medizinprodukte genutzt. Hauptabnehmer sind die USA, die aber auf der anderen Seite vehement als Kämpfer gegen die Drogenmärkte auftreten, die sie nicht selber kontrollieren.
So bleibt als Fazit festzuhalten, dass insbesondere beim Thema Drogenbekämpfung die Wahrnehmung deutlich gestört ist. Anstatt den Menschen hierzulande Perspektiven zu geben, die sie davon abhält, sich immer mehr zu betäuben, schwingt der Staat die Keule und schlägt sich mit Kleindealern herum. Angesichts der steigenden Konsumentenzahl offensichtlich erfolglos.

siehe auch: Aktuelles

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Menschenrechte: USA kooperieren nicht mit UN

Dr. Helge Mücke - 26 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Die Missachtung der UN durch die USA zeigt sich auch hier: Eine Untersuchung der Gefangenenlager in Irak, Afghanistan, Guantanamo Bay wird nicht akzeptiert - seit einem Jahr einfach keine Antwort! (Hier als Agenturmeldung)
Ausgerechnet die USA, die ja moralisch großes Vorbild sein will und ihre Vorstellung von Menschenrechten auch immer wieder in andere Länder getragen hat.
Human Rights Watch wacht weiter über alle Verletzungen.

siehe auch: Aktuelles | Diplomatie | Sicherheit

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Für mich neues Wort: Spindoktor – oder auch: Wie das Internet das vernetzte Denken fördern kann, ein Beispiel

Dr. Helge Mücke - 26 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Wie das so gehen kann, ich will da mal ein Beispiel geben. Ich denke auf Grund einer Meldung: man sollte mal wieder über Bush nachdenken. Ich suche also per Suchmaschine im Internet. Dabei stoße ich auf die Seite „Der Spindoktor“, die eine Aktion „Wiki gegen Guantanamo“ vermeldet und kommentiert. (Das wäre übrigens ein Extrathema wert; ein andermal...) 
Spindoktor? Das ist doch das Wort, das du neulich neu kennen gelernt hattest? Tatsächlich hatte ich auf arte eine Sendung gesehen, die „Spindoktoren“ vorstellte – in ganz anderem Zusammenhang; bezogen auf die „Wahlmacher“ in den USA und zunehmend in anderen Ländern.
Na ja, und dann stoße ich noch auf eine dänische Seite mit dem Stichwort „spindoktor reklame“: „Wir sind Speizialisten in professioneller Präsentation“, heißt es da. Also auch ein Ausdruck für Werbefachleute?
Es gibt sogar eine spezielle Seite mit dem „Tagebuch eines Spindoktors“ (ebenfalls in Dänisch).
Schließlich stoße ich noch auf eine Hochzeitsseite, die wiederum auf „spindoktor.de“ verweist.  So schließt sich der Kreis. (Nicht, dass ich jetzt meine nächste Hochzeit plane ...)
Da sage mir einer, das Internet mit seinem „binären“ Denken (ja/nein, entweder/oder) könne nicht auch vernetztes Denken ermöglichen!

siehe auch: Aktuelles | Trends

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Blairs Sohn lernt bei Republikanern

Christoph Berger - 26 Juni 2005 | Commentaires (1) Kommentare

Dass es Kinder aus wohlsituierten Familien in ihrem Ausbildungs- und Berufsleben leichter haben, ist nicht neu und durch zahlreiche Studien wissenschaftlich untermauert sowie unter anderem im blog.nrwspd.de diskutiert. Doch manchmal tragen die Verbindungen schon kuriose Züge. Die Verbindungen, die auch den Kindern die Türen zur Macht, zu Einfluss, zum Geld und zu weiteren karrierefördernden Kontakten öffnen.
So soll jetzt der älteste Sohn des britischen Premierminister Tony Blair, Euan Blair, ausgerechnet bei dem republikanischen US-Parlamentarier David Dreier ein dreimonatiges Praktikum absolvieren und mit dem politischen Handwerk vertraut gemacht werden. Dies berichtete der "Sunday Telegraph". Dreier sitzt dem Regularien-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses vor.
Blair selbst scheint den Kontakt fragwürdig zu finden. Auf jeden Fall hält er ihn für so sensibel, dass er die britische Botschaft in den Vorgang einbezog. Ein Sprecher des Regierungschefs sagte: "Given the obvious sensitivities, the Prime Minister asked the British embassy to get involved in the process." Auch Louise Slaughter, führende Demokratin in dem Komitee, gab ihrer Verwunderung Ausdruck. Sie ließ über ihr Büro unter anderem verkünden: "It is extremely surprising that the son of a Labour prime minister would intern with the Republican majority staff on the committee."
Da scheint sich die Unterstützung von George W. Bush durch Blair im Irak-Krieg ja für die gesamte Familie Blair auszuzahlen.

siehe auch: Aktuelles | Diplomatie | Politik | Soziales

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Nicht nur was für Unentschlossene

Christoph Berger - 25 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Das habe ich soeben beim Freiheitssuchenden gefunden: World's Smallest Political Quiz. Testen Sie doch mal selbst, wo Sie politisch stehen. Vielleicht kommt es ja zu irgendwelchen Überraschungen.

siehe auch: Aktuelles | Politik

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Wohin mit den Arbeitslosen?

Christoph Berger - 25 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare

Für eine "Politik der neuen "Ehrlichkeit" plädierte Roland Koch, "Noch"-Ministerpräsident Hessens. Und wurde dann auch gleich konkret. "Mit monatelangen Programmen, die am Ende nicht zu einem Job führen können und führen, muss Schluss sein", schoss er gegen die Lobby der Arbeitslosen. Gegenüber der Bild am Sonntag meinte er weiter, nur wenn ein Unternehmen einen konkreten Job habe, für den es keinen geeigneten Bewerber gebe, solle das Arbeitsamt die Ausbildung bezahlen. Fragt sich nur, welches Unternehmen denn monatelang wartet, bis die benötigte Qualifikation erworben wurde? Und: Gibt es das in einer Zeit von ca. 5 Millionen überhaupt noch? Ich meine einen Job, für den es keinen geeigneten Bewerber gibt?
Ehrlich wäre dann wohl eher zu sagen, dass man mit dem Heer von Arbeitslosen am liebsten überhaupt nichts mehr zu tun haben wolle und diese sich doch gefälligst um sich selbst kümmern sollen. Am Besten in Gegenden bzw. Siedlungen wo sie überhaupt nicht auffallen und unter sich sind.
Kann man nur hoffen, dass Koch es ehrlich meinte, als er sagte, dass er auch nach einem Wahlsieg der CDU bei den Bundestagswahlen Ministerpräsident in Hessen bleibe.

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Ein Euro gegen den Hunger

Christoph Römer - 25 Juni 2005 | Commentaires (1) Kommentare

Es ist immer das alte Lied. Mit geringem Aufwand könnte ein Großteil der Not in der Welt gelindert werden. Stattdessen investieren die reichen Industriestaaten lieber in Waffensysteme, Weltraumerforschung und sonstigen Unsinn. In den Unternehmen genehmigen sich Topmanager aber auch das mittlere Management horrende Gehälter ohne dafür unbedingt immer Höchstleistungen zu bringen. Altbekannt! Kann man nicht ändern! Zumindest nicht in dieser Weltordnung!
Neu ist, dass die Kindersterblichkeit nach Ansicht von Experten in den ärmsten Ländern der Welt mit einem jährlichen Aufkommen von 4,2 Milliarden Euro jährlich auf ein Minimum reduziert werden könnte.

Wie der Spiegel berichtet, würde genau 1 Euro täglich ausreichen, um jeweils ein Kind zu retten. Welch zynische Rechnung! Denn was bekommt man in unserem Land für einen Euro? Ein halbes Bier, eine (teure) Kugel Eis, eine 500g Packung Nudeln etc. Rechnet man das Ganze auf einen Monat ist man gerade mal beim Preis für ein einfaches Abendessen im Restaurant angelangt. Wann werden sich endlich die entsprechenden Stellen bereitfinden, ihren Worten Taten folgen zu lassen und die Not in der "Dritten Welt" zu lindern?

siehe auch: Aktuelles | Brennpunkte | Soziales

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Festung Europa?

Christoph Römer - 24 Juni 2005 | Commentaires (3) Kommentare

EinwanderungHätte jemand bei Antritt der rot-grünen Regierung vor sieben Jahren prognostiziert, dass dieselbe Regierung den Anteil an ausländischen Mitbürgern in der Bundesrepublik noch weiter reduzieren würde, wäre er ausgelacht worden. War es nicht gerade diese Offenheit gegenüber fremden Kulturen, die insbesondere von den Grünen propagiert wurde. Und das gegen erhebliche Widerstände seitens der Rechten (insbesondere in Gestalt von Oberhetzer Roland Koch).

Mittlerweile ist die (bittere) Realität auch in die Köpfe der ehemaligen Grünwähler eingezogen und es wird sich wohl kaum jemand darüber wundern, dass der Anteil der Ausländer um 8% gesunken ist.
Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Marieluise Beck (Die Grünen) sagte dazu, dass diese Zahl wiederspiegle, dass Deutschland "von Jahr zu Jahr dazulernt" hätte.
Mit "Dazugelernt" meint sie vielleicht das unter Rot-Grün noch einmal deutlich verschärfte Zuwanderungsrecht? Oder meint sie, dass die ursprünglich geplante Doppelstaatlichkeit dann doch nicht verwirklicht wurde? Natürlich kann es auch an den Antiterrorgesetzen liegen ...
Ein Glück nur, dass zumindest jedes vierte Neugeborenen einen ausländischen Elternteil hat. Denn das können selbst die rot-grünen Schützer der deutschen Erde nicht verhindern

siehe auch: Aktuelles | Politik | Soziales

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