Add to My Yahoo!   Addtonewsgator   Addtomyfeedster   Suggérer un article   email

« Jean Paul Sartre: Philosoph mit politischer Wirkung? | Home Page | Fachkräftemangel in Ostdeutschland »


Alle Jahre wieder ...

Par Christoph Römer le 21 Juni 2005 | Commentaires (0) Kommentare | Permalink

Beckstein... und zwar immer zur Wahlkampfzeit entdeckt die CDU eines ihrer Lieblingsthemen. Gemeint ist die Zuwanderung, ein "Schreckgespenst", mit dem es die Rechtskonservativen immer wieder schaffen, die "Nochrechtskonservativeren" an die Wahlurnen zu locken.
Dabei kann von einer Politik massenhafter Zuwanderung, wie Sie der bayerische Innenminister Günther Beckstein einmal mehr befürchtet, (leider) keine Rede sein. Auch nehmen keine Fremdarbeiter unseren ehrlichen teutschen Arbeitern die Arbeit weg.

Es ist traurig anzusehen, dass in diesem Land immer noch mit einer rückwärtsgewandten Rhetorik auf Stimmenfang gegangen werden kann. Da nimmt es Otto Normalbürger offensichtlich lieber auf sich, angesichts des sich abzeichnenden Arbeitskräftemangels bis zum siebzigsten Lebensjahr Vollzeit zu ackern, als das Murat, Pjotr oder Antonio auch nur ein Cent gegönnt wird.
Dabei bräuchte Deutschland aus den verschiedensten Gründen dringend mehr Zuwanderung. Die Zahlen sind seit Mitte der 90er Jahre rückläufig und durch die halbherzig durchgeführten Reformen zum Staatsbürgerschaftsrecht fühlen sich immer mehr ausländischstämmige Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind, an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Und da beißt sich die Katze sprichwörtlich in den Schwanz, denn die "Parallelgesellschaften" entstehen doch nur dann, wenn Menschen in diesem Land signalisiert wird, dass sie nicht dazugehören.
(Foto: Junge Union München)

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d8341c083153ef00d83512dabb53ef

Listed below are links to weblogs that reference Alle Jahre wieder ...:

Kommentare

Kommentar schreiben






Info_webmasters



les Actualités du blog Auto sur votre site
Copiez-collez directement la ligne suivante dans le code source de votre page



Vous obtiendrez ceci